Nackenverspannungen

Online Fitness Training Cornelia Brückner

Wie kommt es zu Nackenverspannungen und was kannst du dagegen tun?

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Nackenverspannungen

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Die Statistik zu den Nackenschmerzen
  3. Definition und Symptome von Nackenschmerzen
    1.  Was sind überhaupt Nackenschmerzen?
    2. Wohin können Nackenschmerzen ausstrahlen?
    3. Die Anatomie im Nackenbereich
    4. Was passiert bei Verspannungen im Nacken?
    5. Nackenverspannungen sind meist harmlos
    6. Fazit
  4. Gesund und fit trotz Bürojob – Der Mitgliederbereich

1. Einleitung

Daten und Fakten: Österreich spricht für sich. Erfahre wie viele Menschen in Österreich unter Nackenschmerzen leiden, was Nackenschmerzen überhaupt sind, wohin sie ausstrahlen können und was genau im Nacken passiert. Außerdem erfährst du in diesem Artikel etwas über die Anatomie des Nackens und was du gegen Verspannungen tun kannst.

2. Die Statistik zu den Nackenschmerzen

Wusstest du: Laut der österreichischen Gesundheitsbefragung 2019 (Statistik Austria) leiden in Österreich 1,4 Mio. Personen an Nackenschmerzen sowie sonstigen Schmerzen an der Halswirbelsäule. Frauen (24,8%) sind davon wesentlich häufiger betroffen als Männer (14,0%). Mit zunehmendem Alter verstärkten sich die Nackenschmerzen.

„311.000 Männer und 353.000 Frauen waren aufgrund eines dauerhaften gesundheitlichen Problems bei Tätigkeiten des Alltags stark eingeschränkt, weitere 745.000 Männer und 808.000 Frauen waren etwas eingeschränkt.“

Von Nackenschmerzen betroffen sind also beinahe ein Fünftel der Bevölkerung was diese Krankheit auf Platz 2, direkt hinter der Volkskrankheit Nr. 1 Kreuzschmerzen, bringt. Das heißt Nackenschmerzen sind die zweithäufigste Ursache für Beschwerden am Bewegungsapparat. Im Anbetracht der unzähligen Büro-Arbeitsplätze ist das auch kein Wunder: Nicht nur die ÖsterreicherInnen auch die deutsche Bevölkerung und die SchweizerInnen arbeiten täglich am Bildschirm – oftmals in schlechter Körperhaltung.

Die meisten Beschwerden sind auf Verspannungen in den Muskeln und Faszien im Bereich der Halswirbelsäule und Schulter zurückzuführen und lassen sich schnell und effektiv mit meinen Trainingsvideos im Mitgliederbereich lösen.

3. Definition und Symptome von Nackenschmerzen

3A. Was sind überhaupt Nackenschmerzen?

Von Nackenschmerzen spricht man, wenn der Bereich der Halsmuskulatur schmerzt, die Halsmuskulatur verspannt ist und die Bewegung des Kopfes Probleme bereitet.
Diese Beschwerden nennt man auch HWS-Syndrom, Zervikalsyndrom, Steifhals, steifer Hals, steifer Nacken oder Schiefhals.

3B. Wohin können Nackenschmerzen ausstrahlen?

Nackenschmerzen können in den Hinterkopf und in die Schultern und Arme ausstrahlen. Strahlen die Beschwerden in den Hinterkopf aus sind Kopfschmerzen die Folge. Strahlen sie bis in die Schultern und Arme aus kann das zu Taubheitsgefühle in den Fingern führen.

3C. Die Anatomie im Nackenbereich

Im Nackenbereich müssen Wirbelkörper, Bandscheiben, diverse Muskeln, Sehnen und Bändern präzise zusammenarbeiten. Die Aufgabe der Wirbelsäule ist es den Kopf zu tragen und die Nackenmuskulatur ermöglicht die Bewegung, das Drehen, Strecken, Neigen und Beugen. Und diese Muskulatur ist von Faszien überzogen, die für weitere Stabilität sorgt.

Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbelkörpern. Der oberste Wirbel wird Atlas genannt und auf diesem sitzt der Kopf. Im Vergleich zu Brust- und Lendenwirbelsäule ist die Halswirbelsäule sehr beweglich. Besonders die Rotation und die Seitneigung sind zwischen den Halswirbelkörpern ausgeprägter als in den anderen Wirbelsäulenabschnitten.

3D. Was passiert bei Verspannungen im Nacken?

Wird die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich ständig intensiv beansprucht kommt es recht häufig zu Problemen im Nackenbereich, vor allem dann, wenn die Nackenmuskulatur schwach ausgeprägt ist. Oft unbewusst eingenommene Fehlhaltungen wie zum Beispiel beim langen Sitzen (Schreibtischarbeit, Fernsehen, Autofahren, …), erhöhen die Grundspannung im Muskel. Die wiederum verringert im Muskel die Durchblutung, was zu einer verringerten Sauerstoffversorgung des Muskels führt. Die Rezeptoren im Nacken senden dann über die Nerven diese Information an das Gehirn weiter. Somit verhärtet der Muskel und die Stoffwechselprozesse laufen nicht mehr optimal ab. Hält dieser Zustand länger an, kann dies zu einer unzureichenden Versorgung von Nervengefäßen führen und eine Entzündungsreaktion auslösen.

Lesetipp: 10 Ursachen für Nackenschmerzen

3E. Nackenverspannungen sind meist harmlos

Es kann viele Gründe für Nackenschmerzen geben wie z.B. ein Schleudertrauma (dann sollte man natürlich zum Arzt gehen). In der Regel handelt es sich aber wie oben beschrieben um Muskelverhärtungen ausgelöst durch Fehlhaltungen, die vom Gehirn als Bedrohung bewertet werden und einen Schmerzreiz auslösen. Um den Kreislauf aus Schmerz, Schonhaltung, Verspannungen und Schmerzsteigerung zu durchbrechen muss der Nackenbereich mobilisiert werden. Das gelingt dir ganz einfach mit meinen Nackenübungen im Mitgliederbereich wo wir gezielte, sanfte Bewegungen ausführen, die zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung beitragen und schlussendlich die Nackenverspannung auflöst.

3F. Fazit

Die Nackenmuskulatur sollte wie jede andere Muskelgruppe in deinem Körper gekräftigt und regelmäßig mobilisiert werden, damit sie geschmeidig bleibt und verhindert wird, dass Nackenschmerzen entstehen können.

4. Gesund und fit trotz Bürojob - Der Mitgliederbereich

„Gesund und fit trotz Bürojob“ ist ein super Trainingsprogramm zur Vorbeugung von Nackenschmerzen.

Der Mitgliederbereich bietet ein systematisches Ganzkörpertraining. Durch die Einführung von kurzen und pusteblumenleichten Bewegungspausen sorgen wir dafür, dass dein Körper erst gar nicht versteifen kann.

Stretching für den Nacken

Die unzähligen Mobilisations- und Stretchingübungen verschaffen dir die für den Alltag so wichtige Soll-Mobilität und -Flexibilität um sie zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Nach den Grundmodulen sorgen wir mit zusätzlichem Krafttraining für einen robusten und standhaften Körper. Das Ausdauertraining bringt dein Herz-Kreislaufsystem in Schwung und mit dem Stabilitäts- und sensomotorischem Training sprechen wir deine tief liegenden, kleineren und oftmals schwächeren Muskelgruppen an.

Dieses rundum-Paket sorgt langfristig für eine verbesserte Körperhaltung und ein positiveres Körpergefühl.